Sperrzeit: Ein Versuch

Nach einer Diskussion in den Werkstattgesprächen über die Nachtruhe in der Altstadt wurde der Bezirksvertretung empfohlen, die Sperrzeit (bislang 5.00 Uhr – 6.00 Uhr) versuchsweise aufzuheben. Die Idee dahinter:

Wenn nicht mehr alle Altstadtbesucher bei Ladenschluss um 5.00 Uhr gleichzeitig und unter üblichem Tumult den Heimweg antreten, wird diese Welle der Ruhestörung in den frühen Morgenstunden minimiert. In anderen Städten hat dies funktioniert – ob dies auch in der Gladbacher Altstadt einen positiven Effekt hat, soll nun einen Sommer lang ausprobiert werden. Wenn dieser Versuch erfolgreich war, soll die Sperrzeit anschließend dauerhaft aufgehoben werden.

Die initiative altstadt unterstützt diesen Versuch, da die bisherige Regelung nicht befriedigt und DIE Patentlösung nicht existiert.

Ihre Erfahrung mit diesem Versuch, insbesondere als Altstadtbewohner, interessiert uns sehr.

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2 Antworten auf Sperrzeit: Ein Versuch

  1. Nessa sagt:

    Hallo
    Also ich selber bin Anwohner der waldhausenerstraße und ich muss sagen das die Nachtruhe mitten in der Woche strenger kontrolliert werden sollte.
    Es ist manchmal kaum auszuhalten ohne alle Fenster zu verriegeln. Die kneipen und discotheken lassen türen/fenster dauer offen stehen und selbst wenn nicht ist der Lärm schrecklich.
    Niemand hat was gegen Feiernde Menschen ich tuh es selbst gerne.
    Aber doch nicht mitten in der woche bis morgen früh durch?

    Mit dem wochenende soll ruhig alles bleiben, aber der rest sollte mal überdacht werden.

    • Hallo,
      wir sehen das genau so, und das ist Ziel unserer Bemühungen in den letzten Jahren: Natürlich ist die Waldhausener Straße DAS Ausgehviertel in MG, und das seit 50 Jahren. Daher gehört ein den heutigen Ausgehgewohnheiten entsprechendes Wochenende dazu. In der Woche indes wünschen wir uns auch wieder eine Sperrzeit, die den Altstadtbewohnern ruhige Nachtphasen sichert. Denn die meisten Menschen (Anwohner wie Wirte), mit denen wir sprechen, sähen das als einen guten Kompromiss an. Wir bleiben dran.

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